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Austausch mit Handwerkerinnen und Handwerkern

Wir haben mit Handwerkerinnen und Handwerkern aus dem ländlichen Raum Brandenburgs im Bundestag gesprochen. In direktem Austausch berichteten die Anwesenden von der aktuellen Arbeitssituation vor Ort und wiesen auf drängende Probleme hin. Besonders ausführlich sprachen wir über das Wachstumschancengesetz und die Frage, welche Lücken es noch offenlässt. Gerade mit Blick auf den Bürokratieaufwand alltäglicher Arbeitsprozesse führten die Kolleginnen und Kollegen aussagekräftige Beispiele an, welche klar weiterer Entbürokratisierung bedürfen.

Ein Beispiel: Wenn eine Malermeisterin für jedes verwendete Material einzelne Zertifikate einreichen muss, kommt sie kaum noch dazu, die tatsächliche Arbeit bei den Kundinnen und Kunden zu verrichten. Darüber hinaus bereiten jedoch auch die hohen Bauzinsen Sorge. Es besteht Hoffnung, dass durch inflationsdämpfende Maßnahmen im Energiebereich die Inflation allmählich unter 2 Prozent sinkt. So könnte im Sommer die Zinswende gelingen und die Bauzinsen über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren wieder fallen.
Bundestag und Bundesrat haben nach weiteren Beratungen im Vermittlungsausschuss dem Entwurf zum Wachstumschancengesetz zugestimmt. Dieses soll Unternehmen steuerlich mit einer Summe von 3,2 Milliarden Euro entlasten, sie von zahlreichen bürokratischen Hürden befreien und die Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen verbessern. All das ist nötig, um den Standort Deutschland für die Zukunft fit zu machen.
Vielen Dank für die konstruktiven Hinweise, wir sehen den Handlungsbedarf!